Über Google kann man auch endlose Listen machen wie viele Projekte sie gekillt haben und teilweise auch sehr gute Projekte. Anscheinend hat aber jede Firma mit mehr als einer Milliarde Bruttoumsatz im Jahr das Problem nicht auf offene Standards setzen zu wollen, sollte eines der Projekte scheitern. Allein Microsoft müsste so viel Legacy-Code runterwerfen, damit Windows oder Office ein Stücken brauchbarer wird.

Es muss jetzt auch nicht unbedingt schlecht sein wie im Beispiel OS X alte Versionen der Software einzustampfen. Ein Glück, dass ich unter Linux mir aussuchen kann, was auf meinem Computer läuft und was nicht und es dementsprechend besser ist nicht alle zwei Sekunden einen neuen Computer kaufen zu müssen, weil die Masse der Meinung ist, dass Industriestandard X oder Y besser ist.

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Es geht ja nicht mal darum ein Rebell zu sein und sich von der Masse abheben zu wollen, es ist wohl eher das was Grace Hopper vor einigen Jahrzehnten vorausgesagt hat: "Der gefährlichste Satz in jeder Sprache ist 'Wir haben es doch schon immer so getan'". Also beweist einmal, dass ihr nicht dumm irgendwelchen Werbeplakaten vorausrennt und stimmt mit eurem Geld für etwas, wo ihr selber entscheiden könnt was als nächstes kommt.

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@koyu Ich benutze seit 1996 Linux. Das war damals noch abenteuerlich, vorallem, wenn man mit StarOffice arbeitete. Es ging. So irgendwie. Druckereinbindung war ebenfalls schwierig.
Aber: Windows [95/98/ME] hatte damals noch einen DOS-Kern! 3 Versuche, Windows auf MEINEM PC zu installieren, schlugen krachend fehl. Es war in meinen Augen nicht viel Nutzerfreundlicher, war halt schonmal auf jeden PC draufgerotzt. Usus war es, alle halbe Jahre es neu zu installieren, weils gar nicht mehr lief.

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